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Bente24

Es ist nichts los. Rein gar nichts. Das Weihnachtsgeschenk habe ich letzte Woche aus Eckernförde geholt und kann es natürlich hier nicht vorstellen. Es sieht derzeit aus wie in Schilksee vor 2 Wochen. Flaute, inhalliche Leere, Ebbe sozusagen und das an der Ostsee!

Flaute in Schilksee
Flaute in Schilksee

Nur der Regen und die Wolken ändern ihre Form. Der Regen mal schwach intensiv über mäßig stark bis hin zu durchdringend sanft. Die Wolken gehen von einem warmen Grau gern in dieses grünliche Grau über um am Ende doch mit dem berühmten grauen Grau zu  enden.

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Einleitung der Wintersaison – Technikblog

Also irgendwie klappt es noch nicht ganz richtig mit dem Iron Blogging. Ich habe schon wieder eine Runde verpasst (glaube ich). Das liegt eventuell auch daran, dass diese Woche für die white sparrow und ihre Crew die Sommersaison mit dem herbstlichen Aufslippen beendet wurde. Im Hafen Wellingdorf ging es Freitag wieder zur Sache: schwebende Schiffe (Darüber wird jetzt nicht berichtet – im Blog gibt es dazu schon genug). Die Vorbereitungen haben alle etwas in Beschlag genommen, daher war an bloggen nicht so richtig zu denken. In der Wintersaison sollte das eigentlich weniger ein Problem sein.

Was aber ein Problem werden könnte, sind die Themen. Bei der Klimaerwärmung ist an Eissegeln auf der Förde ja nicht absehbar. Also müssen Ideen her. Da bietet sich an, die angeschafften Ausrüstungsgegenstände unter die Lupe zu nehmen. Ob das spannend ist, wird sich zeigen – *gähn*.

Den Anfang macht das zuletzt angeschaffte Segel-gadget: Der Skymate Pro.

 

Segel-Gadget Skymate Pro
Segel-Gadget Skymate Pro

Es ist eine wandelnde Wetterstation für den (eigentlich für fast ganz Schleswig-Holstein geltenden) Fall, dass die Bandbreite nicht ausreicht, auf windfinder oder windguru nach dem wind bzw. wetter zu sehen. Aber von vorn. Es ist ja immer gut, autark seine Daten zu erheben. Der Skymate Pro macht das möglich.

Technisch gesehen ist der Skymate Pro ein Hygrometer, Barometer, Thermometer und Windmessgerät. Es fehlen der Kaffekocher, Rasierapperat und die WLan-Schnittstelle…nun lassen wir das. Im Ernst, auf einem kleinen Boot wie die white sparrow spart man sich eine Menge Platz mit diesem Gerät. Denn normalerweise würde man für alle diese Funktionen ein eigenes Gerät benötigen. Nun aber zum Ergebnis des Schnelltest:

  1. Wind
    Der Skymate Pro erlaubt die Messung des Windes in der (wenig genauen aber häufig genutzten) Beaufort-Skala, mph, Kn, m/s und km/h. Ausreichend testen konnte ich diese Funktion leider nicht. Es war keine Zeit mehr, es auf einem Törn einem echten Praxistest zu unterziehen. Aber die Versuche an Land waren vielversprechend, vorausgesetzt man veränderte regelmäßig den Winkel des Windrades zur Windrichtung.

    Immer schön schwenken, das Windrad des Skymate Pro
    Immer schön schwenken, das Windrad des Skymate Pro
  2. Temperatur und Taupunkt
    Die Temperaturanzeige und Taupunkt sind nach meiner Einschätzung exakt. Schön ist dass im Zeitraum der Messung auch die Minimaltemperatur erfasst und gespeichert wird. Ansonsten keine Besonderheiten.

    Temperaturanzeige Skymate Pro
    Temperaturanzeige Skymate Pro
  3. Luftdruck
    Am interessantesten aus meiner Sicht ist natürlich die Funktion des Barometer. Denn damit lassen sich Wetterveränderungen am besten erkennen. Das Gerät zeigt denn Luftdruck genau an. Die Werte stimmen mit den Messwerten der Wetterstation des Geomar überein. Außerdem zeigt das Gerät den Verlauf des Luftdrucks in 4h Schritten an. Der Beschreibung nach (die leider nur im Englischen exakt ist) soll das Gerät mit einem Warnsignal auf stark fallenden Luftdruck reagieren (habe ich noch nicht erlebt).

    Barometer und 16h Übersicht des Skymate Pro
    Barometer und 16h Übersicht des Skymate Pro
Das Gerät ist nach Herstellerangaben wasserdicht und wird durch die gelbe Kappe sicher aufbewahrt. Außerdem ließe es sich auch fest montieren.
Stativaufnahme
Stativaufnahme
Schutzkappe geklappt
Schutzkappe geklappt
Ich habe den Preis bewusst verdrängt (es muss so etwas um € 180 gewesen sein), da ich es mir mit der Unterstützung einiger Gratulanten als Geburtstagsgeschenk geleistet habe. Alles in Allem eine schöne Spielerei, die in der nächsten Saison sicher gute Dienste leisten wird.

Nachlese KiWo

Hach wie war der Kieler Woche Herbst dieses Jahr wieder mild. Es fing ja wirklich schlecht an! Kaum Wolken, 20 Grad Celsius ließen die Sorge aufkommen, die 5. Jahreszeit in Kiel könnte wettertechnisch in diesem Jahr ausfallen. Einen derartigen Mond hatte man zum Auftakt der Kieler Woche in Schilksee ja selten gesehen:

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Und auch der Blick auf die white sparrow von oben war regenungetrübt:

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Aber dann klappte es doch noch mit dem Wetter. 12 Grad, Regen und strichweise kräftiger Wind retteten den Ruf der Kieler Woche.
So und nun stehen die Ferien an und die Hochdrucklage darf sich nun einstellen…

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Echter Winter im Winterlager

Ich berichtete ja bereits Ende September über den neuen Hafentrailer. Etwas nervös („etwas“ ist wohl untertrieben) war ich ja, ob es diesmal entsprechend der Planung klappt. Das lag nicht allein daran, dass ich der festen Überzeugung bin, dass Schiffe nicht fliegen sondern schwimmen sollten:

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Auch wenn es nur ein „Fliegen“ am Haken des Krans ist.

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(Danke an Alexa für die Bilder)
Was soll ich schreiben – es ging wie geschmiert. Die Anpassung des Trailers war unproblematisch und die white sparrow steht jetzt sicher und fest im Winterlager.

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Wie man auf dem folgenden Bild gut sehen kann, liegt das gesamte Schiff auf den zwei in der Mitte befindlichen Auflagen, die vordere Auflage ist auf Höhe des Grundballast angebracht.
Das Schwert liegt lose auf den in der Mitte befindlichen Auflagen. Damit ist auch etwas das Gewicht auf den Auflagen verringert.

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Im hinteren Bereich befindet sich die Auflage kurz hinter dem Ende des Schwertkastens. Meine Vermutung, dass an der Stelle der Rumpf an stabil genug ist, hat sich zum Glück bestätigt.

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Na und dann musste natürlich noch die Plane auf das Schiff. In diesem Jahr habe ich etwas mehr Energie in den Konstruktion gesteckt, damit die Plane keine Wasser- oder Schneesäcke bildet.

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Und das es sich dann am Ende gelohnt hat, eine etwas stabilere Dachkonstruktion zu bauen, zeigte sich dann vor kurzem. Den ersten Wintereinbruch haben die Plane und ihre Konstruktion ganz manierlich überstanden.

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