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Kappeln, Maasholm, Eckernförde und Rendevouz „Surprise“ und „Black Pearl“

06.07. 2012 – 10.07.2012
Ærø hinter uns lassend, ging es flott über den Kleinen Belt zurück. Eine vom vorherigen Tag aus dem Osten stehende restliche Dünung und das Einschlafen des Windes auf der Höhe von Vejnæs Nakke zwangen zum Anwerfen des Flauteschiebers. Bis Maasholm war also motoren angesagt und entsprechende Langeweile machte sich breit.

Langeweile auf dem Kleinen Belt
Die Schlei empfing uns mit einem Rest an Sonnenlicht und einer unwirklichen Stimmung.

Schlei in Richtung Osten
In Maasholm das übliche Hafentheater und die Entdeckung eines Kleinodes des Segelsportes…

Schneckendreher und Bewachung.
Am nächsten Tag treiben uns östliche Winde mit dem Schleisegel die Schlei nach Westen und Süden.

Kappeln
Die Fahrt über Grund ist so „gewaltig“, dass uns eine Berliner Paddler inklusive ihrer schwimmenden Untersätze in Lee überholen. Man kann ja nicht immer Erster sein….
Eis, einen Kinobesuch (Ice Age 4), eine Nacht im Hafen des ASC Kappeln und einen Kurzausflug nach Arnis später, sind wir wieder auf dem Weg nach… ja genau… Maasholm. Dort soll das Rendevouz mit den später unter dem Codewort „Surprise“ Ostseeruhm erlangenen Weggefährten, von statten gehen. Diese hatten sich ihrem Weg von Ærø über Lyø und Mommark nach Maasholm mit einer Halberg Rassy älteren Datums zurück gebahnt. Wir waren schon auf unserer ersten Station in Damp aufeinander gestoßen.
Der Skipper beeindruckte mich bereits dort durch eine virtuose Akrobatik auf der Aufhängung des Außenborder beim Manövrieren im Hafen. Auch die Chuzpe der Crew, mit der vermeintliche Untiefen „genommen“ wurden, ließ sie in meinen Augen in den Olymp der „Schnipplerkönige“ aufsteigen.
Der Abend in Maasholm verlief mehr oder weniger unspektakluär, vom Freitauchen der Sonnebrille eines Crewmitgliedes der white sparrow und dem nervtötenden Hinweise auf die Gefährlichkeit schleswig-holstinischer Möwen nachts um 23:30 Uhr durch eine selbsternannte „Möwenwarnerin“ mal abgesehen.
Die white sparrow erhielt am nächsten morgen, wie auch die hier nicht weiter mit
Klarnamen zu nennende „Surprise“ einen neuen Codenamen: „Black Pearl“ (wie unsäglich innovativ…).
Ab ging es nun damit nach Eckernförde, dem schlechtesten Wetter unserer kleinen Somerreise entgegen.
(Fortsetzung folgt)