Revierwechsel und Wetterphänomene

Nachdem die white sparrow gut versorgt für den Winter auf dem Land steht, wie man hier sieht:

white sparrow verpackt am Land
white sparrow verpackt am Land

Hat sich die Crew auf den Weg in ein anderes Revier gemacht. Wobei der „Weg“ eher der Luftweg war.

BIs vor Kurzem war die Crew laut Nachrichten noch zu krank zum Fliegen...
BIs vor Kurzem war die Crew laut Nachrichten noch zu krank zum Fliegen…

Nach der Überquerung von kaum besegelbarem Gelände mittels eine Schiffs – eines Luftschiffs,

Berge, Berge, Berge ... Frankreich
Berge, Berge, Berge … Frankreich

landeten wir in einem neuen Revier.

Der Blick aus der Koje
Der Blick aus der Koje

Um es vorweg zu nehmen, wir haben die ganze Sache erst einmal von Land betrachtet (wie sich bereits am ersten Tag herausstellte, eine recht weise Entscheidung). Aber wie immer im Leben, der Blick von einer herausgehobenen Stellung, weitet die Perspektive.

Dracheninsel ohne (echte) Drachen
Dracheninsel ohne (echte) Drachen

Wir blickten also auf einen winzigen Ausschnitt des besegelbaren Reviers: Sa Dragonera – auf gut Deutsch „Dracheninsel“ gegenüber Sant Elm auf Mallorca.

Sa Dragonera in ihrer ganzen Pracht
Sa Dragonera in ihrer ganzen Pracht

Nach einer ausgiebigen Erkundung des landseitigen Reviers, unter entsprechender Kommentierungen durch den jüngeren Teil der Crew bezüglich der Sinnhaftigkeit, Höhenmeter zu Fuß zu überwinden, wollten wir es uns auf dem eher als Terrasse zu bezeichnenden Balkon der Unterkunft gemütlich machen. Lasst uns ehrlich sein: die gesamte Crew ist Kraxeln nicht gewöhnt und 5 h Weg ohne technische Unterstützung hat geschlaucht und es war kein „gemütlich machen“ sondern „Wunden lecken“… Aber ich schweife ab.

Also da liegt (eher hängt) man also auf den Sonnenliegen und stiert grenzdebil den Horizont ab und denkt plötzlich: „Huch – was ist das?“

Na, wer siehts?
Na, wer siehts?

Um es ganz deutlich zu schreiben. Es war kaum Druck in der Luft. Der ablandige Wind hat ganz sicher keine 3 Bft gehabt. Und dann das. Etwas näher herangezoomt und der Verdacht bestätigt sich. Da zieht eine Windhose den Horizont entlang.

Eine amtliche Windhose...
Eine amtliche Windhose…

Okay. Diese Entdeckung war kurz danach nicht mehr exklusiv unsere Sichtung. Denn mein Ruf nach dem Rest unserer Crew war wohl einen klitzekleinen Tick zu laut geraten. Naja, damit hatten die 200 anderen Hotelgäste eben auch was zu sehen….

An einem darauffolgendem Tag hatten wir dann noch die Sa Dragonera „bestiegen“. Da das hier aber kein Wanderblog werden soll und der maritime Bezug um Gotteswillen nicht verloren gehen darf, sei zur Ehrenrettung gesagt, dass das Ziel der Wanderung ein ehemaliger Piratenausguck war.

Süd West Spitze von Mallorca mit Sant Elm
Süd West Spitze von Mallorca mit Sant Elm

Ja, ja ich weiß; es ist ein paar Jahrhunderte her mit den Piraten. Aber man bedenke bitte die Kommentierungen der Crew auf dem ersten längeren Landgang…

Mallorcas SüdWest Küste
Mallorcas SüdWest Küste

Aber die Piraten wussten schon, warum sie sich hier niedergelassen hatten.

So schön konnten die Piraten gucken
So schön konnten die Piraten gucken
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Und Natur aus einer anderen Perspektive

Und Nachkommen der Drachen haben wir auch gesehen…

Drache in klein
Drache in klein

Natürlich darf nicht das „Schiffe gucken“. Dazu bietet sich u.a. der Hafen von Soller an.

Eigentlich nur Motorboote
Eigentlich nur Motorboote

Der im Übrigen nicht nur von Fischen und Seevögeln bevölkert wird.

Was guckst Du?
Was guckst Du?
Er schaut ganz genau hin...
Er schaut ganz genau hin… unter Wasser.

Achja, hatte ich schon erwähnt, dass wir nach mehr Boot Ausschau halten….

Ein Gedanke zu „Revierwechsel und Wetterphänomene“

  1. …die Dracheninsel, wie sie da so vor Sant Elm im Meer leigt sieht aus wie ein Krokodil…
    Und wie groß mag dieser Octopus sein . wahnsinn!
    Schöne Ferien auf Malle wünscht Berlin

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