#Newton und #Segeln

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die ersten Ideen, was in der Wintersaison so gebastelt werden soll, machen sich breit. Schwert ausbauen? Echolot installieren? Neuen Motor kaufen? Huch wieso das? Na die Eine oder der Andere der werten Leserschaft wissen es bereits. Nur im Vorwärtsgang „unterwegs“ zu sein, wirkt sich nachteilig auf die bugseitig angebrachten „Ausrüstungsgegenstände“ beim Einfahren in die Box aus.

Nix geht ohne Newton...
Nix geht ohne Newton…

Vor allem dann, wenn man meint, mit ordentlich Vollgas und Rückwärtsgang schulbuchmäßig aufzustoppen, dann jedoch motorgetriebedefektbedingterweise auf eine für Bugkorb und Profilvorstag sehr ungesunde Geschwindigkeit beschleunigt wird. Da kann man dann sehr plastisch den jüngeren Teilen der Crew Theorien der klassischen Physik plastisch und absolut realitätsnah vermitteln: Wo ein Körper (Steg) ist, kann kein zweiter (Boot) sein. Und um noch eins drauf zu setzen, formulieren wir dann gleich mal mit Newton: „Actioni contrariam semper et aequalem esse reactionem: sive corporum duorum actiones in se mutuo semper esse aequales et in partes contrarias dirigi.“ Oder etwas einfacher: „Kräfte treten immer paarweise auf. Übt ein Körper A (Boot) auf einen anderen Körper B (Steg) eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleich große, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B (Steg) auf Körper A (Boot) (reactio).“ Der olle Newton hat nur vergessen zu sagen, wer dabei gewinnt. Diesmal war es Körper B….

Ein Gedanke zu „#Newton und #Segeln“

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