Die Minipfingsttour

Es ist ja nicht so, als ob wir es nicht versucht haben…. Wetter ist, also haben wir uns am Sonntag trotz Leichtwind-,Regen- und Trubelwarnung auf den Kiel gemacht und sind am Sonntag nachmittag nach Schilksee – nun ja – gesegelt. Nach dem Ablegen ging es bis zur Möltenorter Bucht gut. Danach war qualifiziertes Treiben angesagt. Nach dem Vorschlag gegenüber der Mannschaft, doch wieder zurück zu treiben, das versprochene Eis im heimatlichen Düsternbrooker Hafen zu verköstigen und der fast an eine Meuterei grenzenden (und meines Erachtens sehr unsouveränen) Reaktion des minderjährigen Teils der Mannschaft, wurde der Motor angeworfen. Aufgrund der fehlenden Schallisolierung (wieder am falschen Ende gespart) ging es dann fast kommunikationslos nach Schilksee.

Natürlich gab es dort dann kein Eis mehr! Die Mannschaft zog es vor, sich mit französichen Mehlspeisen gepaart mit Nutella, Gebratenem vom ganz sicher nicht ethisch einwandfrei gehaltenem Tier und Getränken, die sicherlich in Prenzlauer Berg die Eltern nicht einmal ihren Kinder gegenüber erwähnen würden, den Magen vollzuschlagen und dann fast komatös in die klamme Koje zu sinken.

Am nächsten Morgen boten sich die folgenden Bilder:

Die white sparrow am Steg 4 Schilksee
Noch immer Nebel
Blick auf das Gebäude des Hafenmeisters von Steg 4
Blick auf das Gebäude des Hafenmeisters von Steg 4
Blick auf das Hafenbecken von Schilksee
Und noch mehr Nebel – nun aber aus einer anderen Perspektive…
Blick auf den Hafen Schilksee bie viel Nebel
Blick auf den Hafen Schilksee bei viel Nebel

 

Fassen wir zusammen. Nebel! Reichlich Nebel. Nun soll es (wir haben sie gesehen) Leute mit Schiffen geben, denen sowas nichts ausmacht. Die haben Radar und solche Sachen an Bord. Oder eben mehr in der Hose. Egal – wir haben nicht los gemacht. Uns fehlt es an einem Radar (ich habe demnächst Geburtstag…) und… lassen wir das.
Also mit anderen Worten, wir sind erst einmal gediegen Schwimmen gegangen. Dann kurz bevor wir aufgeben, das Boot in Schilksee lassen und den Bus nach Hause nehmen wollten, lichtet sich gegen 15:00 Uhr der Nebel und wir konnten los. Die Fahrt zurück gestaltete sich mit achterlichem Wind sehr angnehm und der Nörgelfaktor an Bord sank auf Null. Herrlich.
Und das Ganze schön digital:


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