Archiv der Kategorie: Sonstiges

#Frühjahrsputz und Start in die Saison

Huch? Ist es wirklich schon März?  Wird also Zeit mal wieder diesen verwaisten Blog zu revitalisieren. Wie ich gerade feststellen muss, schon zum zweiten Mal. Und weil es Frühjahr ist, lege ich wieder los (mal sehen wie lange es anhält…)

Mal einen auf dicke Hose machen - Frühjahr auf der exlusivsten Insel Deutschlands
Mal einen auf dicke Hose machen – Frühjahr auf der exlusivsten Insel Deutschlands

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#Newton und #Segeln

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und die ersten Ideen, was in der Wintersaison so gebastelt werden soll, machen sich breit. Schwert ausbauen? Echolot installieren? Neuen Motor kaufen? Huch wieso das? Na die Eine oder der Andere der werten Leserschaft wissen es bereits. Nur im Vorwärtsgang „unterwegs“ zu sein, wirkt sich nachteilig auf die bugseitig angebrachten „Ausrüstungsgegenstände“ beim Einfahren in die Box aus. #Newton und #Segeln weiterlesen

Ostseeflaute #balticdoldrums

Ein echtes digitales Schiffstagebuch wird das hier ja eh nicht, daher warte ich immer brav auf neue Geschichten. Aber bisher war, bis auf die zahlreichen nautischen Themen wie Windstärken, -richtungen und -drehungen, sowie im Kielwasser gelassene Häfen und Meilen, wie zum Beispiel die Fehmarnsundbrücke, Burgtiefe, Grömitz (und das alles unter tatkräftiger Unterstützung der erweiterten Crew aus der Schweiz ) und Boltenhagen (sehr nette Marina), einfach nichts los. Keine Geschichten am Rande. Ostseeflaute #balticdoldrums weiterlesen

Wiederaufnahmeantrag – IronBlogger Kiel

Sommerzeit, der Büroschreibtisch leert sich etwas, die Crew macht Landurlaub im Binnenland und man kommt dazu, sich über das ein und andere stiefmütterlich behandelte Projekt Gedanken zu machen. Da fällt einem natürlich auch der eigene Blog ein. Aus der IronBlogger-Kiel-Szene bin ich ja nun schon vor einer ganzen Weile rausgeflogen. Da werde ich wohl in der kommende Woche einen Wiederaufnahmeantrag schreiben und meine offenen Schulden begleichen.

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Bente24

Es ist nichts los. Rein gar nichts. Das Weihnachtsgeschenk habe ich letzte Woche aus Eckernförde geholt und kann es natürlich hier nicht vorstellen. Es sieht derzeit aus wie in Schilksee vor 2 Wochen. Flaute, inhalliche Leere, Ebbe sozusagen und das an der Ostsee!

Flaute in Schilksee
Flaute in Schilksee

Nur der Regen und die Wolken ändern ihre Form. Der Regen mal schwach intensiv über mäßig stark bis hin zu durchdringend sanft. Die Wolken gehen von einem warmen Grau gern in dieses grünliche Grau über um am Ende doch mit dem berühmten grauen Grau zu  enden.

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Japsand, unberührte Natur und das (Plastik-)Geheimnis der Sandbank

Aus Sicht einer guten Seemannschaft unterläßt man es ja, sich einer Sandbank mit einem Boot zu sehr zu nähern. Vor allem dann wenn es sich um ein Tidengewässer handelt und Tiefe sich zügig ändert. Nun trug es sich zu, dass just der Besuch einer solchen Sandbank als Event angeboten wurde und Teile der Crew deutliche Willensbekundungen bezüglich einer Teilnahme äußerten. Also überwindet man seinen den Genen innewohnenden Bleib-Weg-Reflex und macht mit. Japsand, unberührte Natur und das (Plastik-)Geheimnis der Sandbank weiterlesen

Schleswig-Holstein ist derzeit am Schönsten in…

Utersum auf Föhr am Strand. Daher ein schnelles und ein künstlerisches Bild vom vom Strand und Steganlage von Utersum auf Föhr… Es gab sogar ein Boot mit Segeln, welches heute dort anlegte. Nur war ich mit der Kamera „nicht schnell genug“.

Steganlage von Utersum ohne reges Treiben derzeit
Steganlage von Utersum ohne reges Treiben derzeit
Kunst am Strand in Utersum
Kunst am Strand in Utersum

Iron Blogger Kiel, Segelnerds und ihre Gadgets (Palstimo Bilgen Pumpe 925)

Letzte Woche habe ich geschwänzt und € 5 berappen müssen. Aber ich bin wenigstens nicht auf der Strafbank, wie der @henrykrasemann, @sven_thomsen oder @kaffeeringe. Nun gut verweilen wir nicht bei dieser traurigen Seite des Bloggens in Kiel. Wenden wir uns anderen Dingen zu: Dem Stand der Sonne, nicht sehr hoch und daher kaum praktische Segelthemen vorhanden, und damit weiteren Fragen rund ums Segeln. Bei der Planung dieses Blogs fiel mir die Frage ein, ob dieser Blog hier eigentlich Ausdruck eines tief verwurzelten Nerdismus meinerseits ist. Der/die humanistisch umfassend gebildete Leser/in wird natürlich sofort aufmerken und feststellen: „Nerdismus“ das Wort steht nicht im Duden! Hach ja! Dann zieh ich eben die Künstlerische-Freiheit-Karte. Aber den Begriff Nerd gibt es wohl. In Wikipedia findet man dazu folgendes:

Nerd [nɜːd] (engl. für Fachidiot, Computerfreak, Sonderling, Streber / Geek, Außenseiter) ist ein gesellschaftliches Stereotyp, das besonders für in Computer, Science-Fiction oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. Am häufigsten sind Computerenthusiasten gemeint. Während der Begriff ursprünglich negativ, insbesondere im Sinne von sozialer Isolation, besetzt war, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.[1]

Also der Teil: „überdurchschnittlicher IQ“ passt natürlich (diese Aussage lasse ich mal wirken) Und? Protest? Nee. Naja der Rest ist wenig schmeichelhaft aber den Segelnerd gibt es. Er nennt sich nur anders: Yachti. Er liest den Palstek (und natürlich nicht die Yacht) und begründet übermäßige „Pflege“ des Bootes mit dem Argument des „Werterhaltes“. Die Installation neuer Technik, gern auch kombiniert mit dem tagelangen Studium irgendwelcher Fachartikel und Bewertungen im Internet, wird nicht allzuselten mit dem Argument, es handele sich doch hier um die Umsetzung der Anforderungen an die Ausrüstung nach SOLAS Kapitel V. Abolutes Totschlagargument (wenn z.B. im familiären Verbalnahkampf nichts mehr wirkt) ist der Verweis auf die „gute Seemanschaft“.

Nun ja. Mit irgendeinem dieser Argumente erklärte ich den Erwerb der Palstimo Bilgen Pumpe 925. Nach einem kleinen bisschen Recherche fand ich auch einen Anbieter, der mir dieses Wunderwerk der Technik unter € 80 verkaufen wollte. Und nach einer Weile stand das gute Stück in seiner ganzen Pracht im Haus.2014-02-12 012

Neben diversen weiteren technischen Zeichnungen, die ich den geneigten Lesern hier ersparen möchte, fand sich die folgende „Explosionsgrafik“ im Anleitungsheft. Wie man sieht, eine Pumpe ist definitiv nicht derart trivial wie man meinen möchte. Da geht einem das Seglernerdherz auf.2014-02-12 011Ich habe das gute Stück (es kam als Ganzes) dann ersteinmal so weit es ging demontiert. Man will ja wissen, ob Alles dabei ist. Lego für Segelnerds…

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Das war noch der interessantes Teil. Die Pumpe ist übrigens, anders als es die Bilder vermitteln, recht voluminös. Knapp 45l pro Minute bei 45 Pumpenschläge wollen immerhin transportiert werden. Verständlich dass sowohl ein Ein- als auch ein Auslass die Pumpe zieren. Beide um 360° drehbar mit einem Durchmesser von 25mm. Das erscheint auf dem Papier auch wenig. Ich ahne aber, dass beim Verlegen der Schlauch schwer zu bändigen sein wird.

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Seine ganze Pracht entfaltet das gute Stück im ausgefahrenen Zustand. Der Schwengel ist in der Pumoe integriert. Das was übrigens ein Grund zugunsten des Erwerbs ebendieser Pumpe. Während der schwarze Teil rechts hinter der Bordwand verschwindet, bleibt der Rest sichtbar. Hatte ich schon den Durchmesser der Pumpe zum Besten gegeben? Nein? 140mm! Das bereitet mir noch Kopfschmerzen. Wie bekommt man ein derartig großes Loch sauber in das Boot gesägt? Das wird sicherlich einen Beitrag geben.2014-02-12 009

Chice Pumpen aus einer anderen Perspektive, die zeigt, dass der Hebel versenkt werden kann. Somit wird das ganze Monstrum dann doch wieder etwas kompakter.

2014-02-12 008

Was letztlich aussteht ist noch die Entscheidung wohin mit dem guten Stück auf dem Boot und wo den Ausfluss anbringen. Dazu ist zu gegebener Zeit sicherlich auch einen Beitrag wert.