Archiv der Kategorie: Nautik

Nautische Informationen, Seezeichen und Verschiedenes

Statt Barcamp in Kiel – Brückentag in der Schlei

Während laut der zahlreichen Twitternachrichten auf dem Barcamp in Kiel (auch) über die Digitale Infrastruktur palavert wurde, haben wir uns mal im „Echten Norden“ die Hardware der Verkehrsinfrastruktur des Landes angesehen – natürlich vom Wasser aus. Genauer gesagt, wir haben uns nach zwei Jahren mal wieder getraut, die Brücken über die Schlei zu „unterfahren“.

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#Lindaunisbrücke und Infrastruktur

Okay, heute haben die Medienprofi das Thema „heiße Brücke“ übernommen. Der Blogbucheintrag zur  Sperrung der Brücke in Lindaunis und der ein oder andere Tweet trafen den Nagel auf den Kopf. Wir waren heute ganz dicht an DEM Infrastrukturthema von Lindaunis, wenn nicht sogar der ganzen Schlei dran. So war der NDR (@joerg_jacobsen bei Twitter) und ein paar andere Medienvertreter an der Brücke und wir mittenmang. Vielfache Anrufe bei der Wasserschutzpolizei zum Stand der Passierbarkeit der Brücke sollen nach Verlautbarungen (ich glaube so schreiben das die Profis auch) dazu geführt haben, dass diese wiederum die Medien baten, etwas mehr Informationen zu verbreiten. Das passiert nun auch! Ein Bauteil der Brücke soll sich aufgrund der Hitze zu sehr ausgedehnt und dann verformt haben. Nun lässt sich das Ganze nicht mehr öffnen. #Lindaunisbrücke und Infrastruktur weiterlesen

Abgeschnitten [Update 13:30 Uhr]

Wir liegen in Lindauhof. Schonmal davon gehört? Sicher doch! Das Praxisgebäude des „Landarztes“, scheinbar eine ZDF-Serie die es nicht mehr gibt (ich habe ja auch immer schnell weitergezappt wie andere offenbar auch), steht hier. Alles sehr nett. Dumm nur, dass es gar nicht auf unserer „Route“ lag, bei 1,50 m Wassertiefe nämlich eine kleine Herausforderung für uns hier rein zu kommen. Das mussten wir aber, weil die Lindaunisbrücke auf derzeit unbestimmte Zeit defekt ist. Wir waren zum Zeitpunkt des Defektes auf der „falschen“, ostseeabgewandten Seite der Schlei. Also hängen wir hier fest. Die Informationen tröpfeln spärlich, wann es weiter geht, weiß keiner.

Dazu kommt, dass der Breitbandempfang in diesem Teil des „Echten Nordens“, mäßig ist. Mit paar Tricks, wie dem „hissen“ des WLAN-Hotspot-Geräts an der Saling, habe ich es zumindet geschafft, diese Bid und diesen Blog abzusetzen.

Ab 4 m ist der Empfang wieder vertretbar.
Ab 4 m ist der Empfang wieder vertretbar.

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Port Olpenitz

Die nunmehr vor der Tür stehende Wintersaison bringt mich dazu, die Einträge „die schon immer mal geschrieben werden mussten“ nun endlich zu schreiben. Eigentlich ist Einiges davon hoffnungslos veraltet und könnte getrost vergessen werden. Aber frei nach dem Motto, es wurde schon alles geschrieben nur eben nicht von jedem, gebe ich meine Meinung auch zu überholten Themen hier gern zum Besten. Kurz vor Pfingsten diesen Jahres sickerte die Information durch, dass Port Olpenitz nun auch nutzbar sei. Die Chance habe ich so gleich genutzt und auf meiner Pfingsttour den Hafen angelaufen und einige erste Bilder gemacht, die hoffentlich einen kleinen Endruck von der Gesamtsituation geben sollen.
Ich schicke es vorweg, wer auf morbide Marineromantik im Industriestil steht, der wird kaum von Port Olpenitz lassen können.
Tower Port Olpenitz
Alle Anderen werden den Hafen schätzen, wenn auf der Ostsee die Hagelkörner waagerecht fliegen und der Crew gerade nicht nach Abenteuer zumute ist.
Aber von vorn. Es beginnt alles mit der vielen sicherlich bekannten Einfahrt.
Einfahrt Port Olpenitz entfernt
Ein Schild, welches eher abweisend als einladend wirkt, begrüßt einen. Ich habe die Nummer angerufen, man weiss ja nie, was die Kollegen der Bundeswehr tatsächlich übrig gelassen haben….
Einfahrt Port Olpenitz Stb
Die Reaktion war vielversprechend. Wir wurden eingeladen, wenn auch etwas verhalten. Egal, die Neugierde siegte. Was dann kam, ließ zuerst Hoffnung aufkeimen.
Hafen im Hafen Port Olpenitz
Luxeriöse Yachten vor luxeriösen Hafenanlage und die dazu passenden Häuser. Recht einsam standen und wahrscheinlich stehen sie da. Aber es fing gut an und etwas Sozialneid kam ebenfalls sofort auf. Tja und dann war es, wie immer im Leben, es gibt oben und unten; vorn und hinten; gut und weniger gut, mit anderen Worten, mit der eingeholten Auskunft (man erinnere sich, wir hatten ja schon telefoniert) wir sollten bis ganz nach hinten durchfahren, sank auch der Standard der Bebauung. Am Ende lagen wir an den alten Schwimmstegen der in Port Olpenitz ursprünglich beheimateten „Schlachtschiffe“.
Liegeplatz white sparrow in Port Olpenitz
Wie es weiter ging, folgt im zweiten Teil des Hafenberichtes.